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Ein String
oder String-Tanga ist ein Slip, der das
Gesäß nur minimal oder gar nicht bedeckt. Obwohl
er seit Jahrzehnten bereits von
Stripteasetänzerinnen und -tänzern getragen wurde,
gewann der String erstmals allgemeine Popularität
Ende der
1970er Jahre in Südamerika, vor allem in
Brasilien.
Dort war der String ursprünglich ein Badeanzug,
dessen Stoff auf der Rückseite sehr schmal
geschnitten war, oftmals auch nur aus einer dünnen
Schnur (string, englisch für „Faden“,
„Saite“, „Schnur“, „Sehne“) bestand, die zwischen
den Pobacken verschwand. Der brasilianische Name
lautet passenderweise fio dental
(„Zahnseide“).
Der String ist aber keine brasilianische
Erfindung, sondern in Europa bereits seit
mindestens dem Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt
– und bereits auf alten Fotografien ist zu sehen,
dass er auch getragen wurde. Damals wurde dieses
Kleidungsstück üblicherweise nach der stärksten
Saite einer Violine G-String genannt.
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